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Der eigene Kurz-URL-Dienst mit YOURLS

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es besser ist seine Infrastruktur selbst zu hosten anstatt sich auf Anbieter zu verlassen.  Das kann  oft schon aus datenschutzrechtlichen Gründen gut sein, vor Allem aber ist man nicht von den Entscheidungen einer Firma abhängig, die deine Daten jederzeit verkaufen oder löschen kann. Bis Ark OS fertig ist, muss man sich verschiedene Dienste selbst zusammenstellen. Über Owncloud habe ich bereits geschrieben, in diesen Text geht es nun über YOURLs, einen Open-Source Kurz-URL Dienst zum selberhosten.

Wenn man lange und unübersichtliche Links kürzen will, braucht man einen Kurz-URL-Dienst, der aus einer einfachen Weiterleitung von einer kurzen zu einer langen Adresse besteht.  Das lässt auf dem eigenen Server z.B. mit YOURLS umsetzen.  YOURLS steht für „Your Own URL Shortener“ Du brauchst dafür nur:

  • eine kurze URL, ab 4 Buchstaben sind sie im .de/.com/.net_Bereich bezahlbar,
  • einen Server/Webspace mit PHP und MySQL,
  • die neuste Version von YOURLS

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Übers Schreiben

How to write good

How to write good – dieses Bild geht schon eine Weile unter Schreiberlingen herum

Ich beschäftige mich immer wieder mit Schreiben in den unterschiedlichsten Formen.  Daher habe ich im Laufe der Zeit einige Regeln und Tipps auf geschnappt, die ich gerne weiter geben würde.

Allgemeines, mit dem man auf die Schnelle jeden Text besser machen kann:

  • Rede mit jemanden darüber. Du kannst ihn auch den Text vorlesen lassen, da merkt man schnell, an welchen Stellen es im Textfluss oder im Verständnis noch hakt. Ganz wichtig dabei: Nichts erklären oder rechtfertigen! Der spätere Leser muss den Text auch alleine verstehen.
  • 10% kürzen. Die meisten Texte gewinnen, wenn man sie kürzt
  • Wenn Du nichts mehr findest, Schriftart und Spaltenbreite ändern! Deine Augen gewöhnen sich irgendwann so sehr an den Text, dass Du ihn nur noch überfliegst. Du kannst dein Gehirn austricksen, indem Du das Design änderst. Du wirst sehen, es liest sich fast wie ein neuer Text.

Nun aber zu den Details:

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Owncloud 6 auf Uberspace

Unspektakulär aber ungemein praktisch: Owncloud ist eine Art Zentrale für Alles

Unspektakulär aber ungemein praktisch: Owncloud ist eine Art Zentrale für Alles

Owncloud ist eine PHP-Software, die es dir ermöglicht deine Cloud selbst zu hosten und dich damit von Anbietern wie Google oder Dropbox unabhängig zu machen. Es gibt eine kostenlose und quell-offene Community Edition und eine kostenpflichtige Version mit einigen zusätzlichen Funktionen.  Das ist eine Anleitung für die Community Edition.

Owncloud kann in der Version 6 bereits eine ganze Menge. Neben der „Dropbox“-Funktion, also Datensynchronisation, kannst du dir auch deine Kontakte und dein Kalender mit Owncloud synchron halten. Es gibt eine ganze Reiche von Addons, wie einen RSS-Reader, Firefox Sync,… und du kannst eine ganze Reihe von freien Formaten wie .odt online und im Team bearbeiten.  Ebenso gibt es passende Software für Windows, Mac, Linux, Android und iPhone.

Ich bin bei dem überaus sympathischen Hoster Uberspace, die folgende Anleitung dürfte so aber auch bei anderen Anbietern funktionieren. Im Wiki von Uberspace findest du weitere Anleitungen und zusätzliche Infos über Owncloud auf Uberspace.  Eine sehr ausführliche Anleitung inklusive Schaubilder findet ihr auch hier. Da ich selbst aber trotz dieser Anleitungen etwas herum suchen musste, bis es ging, habe ich auch noch mal eine Anleitung geschrieben.

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Über: Maker

anderson maker

Chris Andersons Buch „Makers – Das Internet der Dinge: die nächste industrielle Revolution“ (2012) ist ein sehr amerikanisches Buch. Er träumt von einen dezentralen Turbokapitalismus ohne die Nachteile der Massenproduktion.

In den letzten Jahren wurde viel über die Maker-Subkultur gesprochen, diese knuffige kleine Hobbybewegung die sich anmaßt die Massenproduktion anzugreifen und dazu noch ihre Entwicklungen kostenlos ins Netz stellt. Diese schwer einzuordnende Gruppe zu der sich kalifornische Libertäre genauso wie europäische Linke und Konservative zählen. Diese Leute, die irgendwie kommunistisch rüber kommen, aber trotzdem oft in Märkten denken. Ich habe das Buch „Makers“ Von Chris Anderson gelesen und verwurste meine Gedanken mal in diesem Blogbeitrag.

Wie der Name Maker bereits erahnen lässt macht die Maker Bewegung Dinge selbst und überträgt dabei Erfahrungen aus dem Bereich der freien Software und des freien Wissens auf die materielle Welt.  Freie Softwar und freies wissen funktionieren ja offensichtlich, wie Linux und Wikipedia bewiesen haben, aber in der Realität gibt es im Gegensatz zur Digitalen Welt begrenzte Ressourcen, die man nicht einfach beliebig oft kopieren kann. Wie kann man sich also ein materielle Open Source Welt vorstellen?

Wenn es so etwas wie einen Slogan dieser Bewegung gäbe, so wäre er „Bits verschenken, Atome verkaufen“

Während in der heutigen Weltwirtschaft Waren weltweit weitgehend frei ausgetauscht werden, jedoch Ideen oder Wissen durch Patente und Betriebsgeheimnisse oft lokal oder auf einzelne Firmen begrenzt bleibt, ist ein häufiges Ziel in der Maker Bewegung eine Umkehrung dieses Prinzips: ein freier, internationaler Fluss von Ideen und Wissen und ein weitgehend lokaler Handel von (materiellen) Waren. Die Ideen sind frei, weil man sie digital praktisch ohne Kosten vervielfältigen kann. Die aus den Ideen resultierenden Produkte, haben jedoch einen Preis, da bei ihrer Herstellung reale Kosten entstehen. Wenn es so etwas wie einen Slogan dieser Bewegung gäbe, so könnte dieser „Bits verschenken, Atome verkaufen“ lauten. (vgl. Anderson 2012 : 126)

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Zim Desktop Wiki

In einer Welt in der dir dauernd Informationen um den Kopf schwirren, ist ein Notizbuch überlebenswichtig. Besonders wenn man so verplant und vergesslich ist wie ich. Denn oft stößt man auf Informationen, Zitate oder Links, die im Moment gerade nicht besonders wichtig sind, es aber irgendwie wert sind aufgeschrieben zu werden. Ein privates Wiki ist eine gute Lösung und ich möchte hier mal das Programm vorstellen, das ich dafür verwende: Zim Desktop Wiki.

Zim Desktop Wiki ist ein sehr nützliches kleines Notizprogramm  für Windows, Mac und Linux. Es ist komplett Open Source und hat bereits jetzt in der Version 0.6 unzählige freie Technologien wie LaTeX, Graphviz oder R integriert und lässt sich modular erweitern.

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Der erste Post

235 english

Hallo Welt,

dies ist mein erster Post, der vermutlich weitgehend ungelesen bleiben wird. Ich benötige ihn um Designkram einzustellen.Dafür braucht man bekanntlich Inhalt in der Seite, daher dieser Post.  Es ist möglich, wenn auch unwahrscheinlich, dass die zukünftigen Beiträge sinnvoller werden.

„Dieses Zitat dürfte sehr elegant in den Text einfließen, wenn ich alles richtig gemacht habe.“

Dieser Post dient dazu verschiedene Dinge auszuprobieren und einige Fehler jetzt zu machen, um sie später zu vermeiden. Ich bin gespannt, was das neue WordPress Design twenty fourteen alles so kann und wenn ich alles entdeckt habe, kommt möglicherweise sogar ein richtiger Blogpost.

beste Grüße,

Stefan